Festplatte reparieren

May 10, 2010Posted by Someone

 
Software in Ordnung, aber wie geht es der Hardware?

Sehr viel gefährlicher wird es dann, wenn nicht die Software, sondern die Hardware der Grund für den Festplattenausfall ist. In den allermeisten Fällen ist dafür ein sogenannter Headcrash verantwortlich. Diese englische Bezeichnung besteht aus den beiden Begriffen „head“ und „crash“. Der Head einer Festplatte ist der Schreib-/Lesekopf, der dafür verantwortlich ist, dass Daten von den äußerst schnell rotierenden Magnetplattern innerhalb des Festplattengehäuses gelesen werden – oder, wie der Name schon sagt, darauf geschrieben werden. Bei Festplatten für Ottonormalverbraucher hat sich bereits seit einiger Zeit eine Umdrehungsgeschwindigkeit von 7.200 U/min etabliert. Langsamere Modelle werden kaum noch hergestellt, schnellere mit 15.000 U/min sind normalerweise zu laut, um sie sinnvoll in den PCs von Privatanwendern zu verbauen.

Die erwähnten Magnetplatter sind extrem empfindlich und vom Schreib-/Lesekopf nur durch ein hauchdünnes Luftpolster getrennt, dass durch die schnelle Rotation innerhalb des Festplattengehäuses erzeugt wird. Der Begriff „hauchdünn“ zeigt bereits an, dass dort relativ leicht etwas schiefgehen kann. Besonders Erschütterungen können sehr schnell dafür sorgen, dass der Schreib-/Lesekopf auf den Magnetplatter auftrifft und durch die hohe Umdrehungszahl tiefe Kratzer hinterlässt, genau dort, wo normalerweise Ihre Daten gespeichert werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Headcrash.